Photovoltaikanlage: Funktion, Kosten und wie du 2026 Förderung nutzt.
Du willst wissen, wie Photo­voltaik
Haushalte setzen heute auf bezahlbare und nachhaltige Energie und ergänzen ihre Stromversorgung mit eigener Photovoltaikanlage. Auch, um sich von schwankenden Energiepreisentwicklungen unabhängiger zu machen. Sonne ist immer da, ein Dach ist oft ungenutzt. Verbraucht man nun noch möglichst viel Strom mit einer eigenen PV-Anlage, braucht man weniger Strom aus dem Netz zukaufen.
Zwar ist eine Solaranlage eine große Investition. Es gibt aber bundesweit und regional Fördermöglichkeiten, die Zuschüsse für eine Photovoltaikanlage sogar mit Stromspeicher ermöglichen. Anfang 2025 sind bereits über etwa 4,8 Millionen Solaranlagen in Deutschland installiert, laut Fraunhofer Institut für Solare Energiesysteme ISE sogar 5,5 Mio. inklusive Balkonkraftwerken. Null CO2, sauber produziert, Geldbeutel geschont.
Und es geht weiter: Mehrere Bundesländer haben bereits eine Solarpflicht eingeführt. Das bedeutet, dass auf neu errichteten oder stark modernisierten Gebäuden entweder eine Photovoltaikanlage zur Stromerzeugung oder eine Solarthermie-Anlage zur Wärmegewinnung installiert werden muss. Du willst ohnehin eine PV-Anlage anschaffen und fragst dich, ob sich das für dich lohnt? Wir verraten es dir!
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Das erwartet dich hier:
- Was ist eine Photovoltaikanlage?
- So funktioniert eine Photovoltaikanlage.
- Ein Blick auf die PV-Kosten.
- Photovoltaik-Förderung und Steuerbefreiung.
- Photovoltaik für Zuhause: Lohnt es sich?
- Welche Größe sollte die Photovoltaikanlage haben?
- Was ist besser: PV-Anlage mieten oder kaufen?
- 4 Tipps: Installation der Photovoltaikanlage.
- Oder einfach eine Balkon-Photovoltaikanlage?
- Fazit: Eine Photovoltaikanlage lohnt sich 2026 besonders.
Was ist eine Photovoltaikanlage?
Photovoltaikanlagen sind Solareinrichtungen, die Lichtenergie aus Sonnenstrahlungen in elektrische Energie umwandeln. Dafür installiert man Photovoltaikanlagen auf verschiedenen Flächen, wie auf Dächern, Terrassen oder Balkonen. Die Hauptkomponenten einer PV-Anlage sind Solarmodule, die aus der Solarenergie den Strom machen. Schließlich wandelt ein Wechselrichter den erzeugten Gleichstrom in haushaltsüblichen Wechselstrom mit 230 Volt um. Easy, oder?
So funktioniert eine Photovoltaikanlage.
Photovoltaikanlagen arbeiten grundsätzlich als netzgekoppelte Solarstromanlagen. Dein Vorteil gegenüber anderen Anlagesystemen: Du kannst den Strom, der nicht direkt genutzt wird, dem öffentlichen Netz zuführen. So funktioniert es:
Energie. Aus Sonne wird Strom.
Grundlage jeder PV-Anlage sind die Solarmodule. Bei Lichteinfall wandeln sie das Sonnenlicht in Strom um. Sie bilden in Summe den sogenannten Solargenerator. Du siehst die schwarzen oder blauen Platten heutzutage auf vielen Dächern.
Umwandlung. Strom, wechsel dich.
Im nächsten Schritt wandelt ein sogenannter Wechselrichter den erzeugten Gleichstrom um, sodass du ihn als Endverbraucher als Wechselstrom nutzen kannst. Sprich bei dir Zuhause aus der Steckdose. Für alles, was Strom frisst.
Verbrauch. Nutzen und Gewinnen.
Ob für den Eigenverbrauch oder als Einspeisung ins öffentliche Netz – Photovoltaikanlagen eignen sich für beides. Kombinier deine Anlage mit einem Stromspeicher. So kannst du noch mehr von deinem Solarstrom selbst nutzen.
Der Unterschied zwischen Photovoltaik und Solarthermie.
Neben der Photovoltaik gibt es noch die Solarthermie, die Sonnenkraft in Wärme umgewandelt, die dann z. B. zum Heizen von Wasser genutzt werden kann. Man unterscheidet also zwischen Solarthermieanlagen und Photovoltaikanlagen, auch wenn man umgangssprachlich gern mal zu beidem Solar sagt. Im Gegensatz zur Solarstromanlage wird bei der Solarthermieanlage aber nicht Strom, sondern Wärme erzeugt, zum Beispiel für die Heizung oder Warmwasser. In flächen- oder röhrenförmigen Elementen wird dabei die Strahlungsenergie der Sonne in Wärme umgewandelt. Bei der Photovoltaik nutzt man Solarzellen, die Strom erzeugen.
Ein Blick auf die PV-Kosten.
Wir empfehlen dir, eine Photovoltaikanlage stets als langfristige Investition zu sehen. Bei der Berechnung der Wirtschaftlichkeit spielen diese 3 Faktoren die größte Rolle:
die Anschaffungs- und Installationskosten,
die Reparaturkosten sowie
die individuellen Standortbedingungen.
Hinzu kommen Fördermöglichkeiten oder die Alternativen zum Kauf: die Miete einer Photovoltaikanlage. Für eine 10-kWp-Anlage mit Installation kannst du grob mit 1.500 € pro kWp – also etwa 15.000 € insgesamt, rechnen. Was alles hinzukommt und wie sich eine Anlage für dich ganz individuell rechnet, haben wir für dich in unserem Kosten-Artikel recherchiert.
Photovoltaik-Förderung und Steuerbefreiung.
Die bekannteste Förderung für Photovoltaikanlagen ist die Einspeisevergütung. Sie ist auf 20 Jahre garantiert nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) und meint: Für jede kWh Strom, die du ins Netz einspeist, bekommst du eine Vergütung. Der Vergütungssatz liegt aktuell bei 7,78 Cent je Kilowattstunde für Anlagen bis zu einer Größe von 10 kWp bei Teileinspeisung und 12,34 Cent/kWh bei Volleinspeisung.
Ein Referentenentwurf des Bundeswirtschaftsministeriums sieht jedoch vor, die staatliche Einspeisevergütung für neue Solaranlagen bis 25 kWp ab Januar 2027 zu streichen. Stattdessen soll Überschussstrom am Markt direkt verkauft (Direktvermarktung) werden können. Anlagen, die vor dem 1. Januar 2027 in Betrieb genommen werden, sichern sich den heute gültigen Vergütungssatz für die garantierten 20 Jahre.
Das gilt außerdem seit 25. Februar 2025 für PV-Anlagen: Fallen die Börsenpreise ins Negative, erhalten PV-Anlagen-Besitzende laut Solarspitzengesetz künftig keine Vergütung mehr.
Zusätzlich gibt es in vielen Regionen und einigen Bundesländern in Deutschland Förderangebote und Zuschüsse für PV-Anlagen, auch mit Batteriespeicher. In der Förderdatenbank des Bundeswirtschaftsministeriums findest du aktuelle Förderprogramme. Durch zinsgünstige Darlehen unterstützt die Förderbank KfW den Photovoltaikanlagen-Kauf.
Und was ist mit der Steuer für Photovoltaik?
Seit 2023 sind Kauf und Betrieb von Photovoltaikanlagen einfacher, da steuerliche Hürden durch das Jahressteuergesetz 2022 entfernt wurden. Good to know: In den meisten Fällen sind private Solaranlagen und Stromspeicher seit 2023 von sämtlichen Steuern befreit.
Photovoltaik für Zuhause: Lohnt es sich?
Oh ja! Je nach Anlagengröße, Standort und Eigenverbrauchsanteil amortisiert sich eine Photovoltaikanlage heute in der Regel nach 8 bis 12 Jahren. Anlagen mit Speicher brauchen durch den höheren Invest etwas länger, bei günstigen Bedingungen und hohem Eigenverbrauch geht's auch schneller. Denn: Je mehr Solarstrom du direkt im Haus verbrauchst, desto mehr lohnt sich die Photovoltaikanlage auf deinem Dach.
Verbrauchst du tagsüber wenig Strom, kann die Anschaffung eines Stromspeichers Sinn machen. Laut Bundesverband Solarwirtschaft kauften mehr als zwei Drittel der Eigenheimbesitzenden, die sich bisher für eine Photovoltaikanlage entschieden, eine Solarbatterie hinzu – nicht nur für mehr Unabhängigkeit, sondern auch, weil es sich rechnet. Spricht für sich: Bis heute sind fast 2,4 Mio. Speicher bereits in Betrieb.
Vorteile von privaten Photovoltaikanlagen.
Kontinuierliche Ersparnis gegenüber Strom aus dem Netz.
Mehr Unabhängigkeit von Stromversorgern durch selbst erzeugten Strom.
Langfristige Absicherung vor steigenden Strompreisen.
Sichere Geldanlage dank regelmäßiger Rendite durch Einspeisung.
Nachhaltige Wertsteigerung der Immobilie.
In der Regel keine Baugenehmigung nötig.
Günstiger als Strom aus dem Netz.
Eine kleine Photovoltaikanlage mit 6 kWp produziert zu einem ungefähren Preis von 6 bis 11 Cent pro kWh Sonnenstrom. Die aktuelle Einspeisevergütung für Photovoltaik-Strom liegt bei 7,78 Cent pro Kilowattstunde für Anlagen bis 10 kWp, ab August bei 7,71 Cent/kWp. Der aktuelle Strompreis für eine kWh Strom aus dem Netz liegt laut BDEW im Januar im Durchschnitt bei 37 Cent inklusive Grundgebühr, also um einiges höher als der für Solarstrom. Diese deutliche Kostenersparnis macht Solarenergie attraktiv. Aktuell diskutiert die amtierende Bundesregierung jedoch eine Abschaffung der Einspeisevergütung für neue Anlagen unter 25 kWp ab 2027.

Mit den richtigen Voraussetzungen klappt es.
Mit den richtigen Voraussetzungen vor Ort, guter Planung und intelligenter Nutzung lohnt sich eine Photovoltaikanlage absolut. Der Stromertrag hängt von diesen Faktoren ab:
Standort und Sonneneinstrahlung
Qualität der Solarmodule
Leistung der Solaranlage
Nutzung des Solarstroms.
Süd, Ost, West, unverschattet und mit einer idealen Dachneigung von 30 bis 35 %, steht deinem PV-Projekt nix mehr im Weg. Wichtig ist, dass genügend Module Platz auf deinem Dach finden, um deinen Verbrauch zu decken. Die Wirtschaftlichkeit rechnet man üblicherweise über einem Zeitraum von 20 Jahren. Renditen von bis zu 10 % sind aktuell aufgrund der niedrigen Modulpreise möglich.
E-Auto und Wärmepumpe mit Strom aus PV-Anlage laden.
E-Autos, E-Bikes oder die Wärmepumpe - egal wofür du Strom brauchst, deine Photovoltaikanlage liefert dir diesen günstig. Um genug Strom für 10.000 Kilometer Reichweite deines E-Autos zu erzeugen, reicht bereits eine PV-Leistung von 1,7 kWp. Das entspricht etwa einer Dachfläche von 10 Quadratmetern. Ebenso interessant ist Photovoltaik für die Versorgung deiner Wärmepumpe. Hohe Stromkosten kannst du so vermeiden. Am besten lässt du dich individuell beraten und die PV-Anlage nach deinen Bedürfnissen planen.

Mehr rausholen: Überschussstrom mit Nachbarn teilen.
Das Energy-Sharing-Gesetz bietet seit 2026 Nachbarschaften, Hausgemeinschaften oder Freunden die Möglichkeit sich zu regionalen Stromgemeinschaften zusammenschließen und selbst erzeugten Solarstrom direkt zu teilen ohne Umweg über einen Stromanbieter. Für dich als Anlagenbetreiber:in bedeutet das: Statt überschüssigen Strom ins Netz einzuspeisen und eine Vergütung zu erhalten, kannst du einen Preis mit deinen Nachbar:innen vereinbaren und den Strom direkt vermarkten. Und so natürlich auch die Amortisationszeit deiner Anlage verkürzen. Nachbar:innen ohne eigene PV-Anlage profitieren gleichzeitig von günstigem, lokalem Solarstrom. Voraussetzung für alle Beteiligten ist ein Smart Meter. Verbraucherzentralen beraten zu den Möglichkeiten vor Ort.

Noch smarter: PV-Anlage mit variablem Stromtarif kombinieren.
Stromkosten effizient sparen: mit PV-Anlage und passendem Stromtarif. Mit einem dynamischen Stromtarif kombiniert, holst du noch mehr aus deiner Anlage heraus. Die Idee: Wenn der Börsenstrompreis zu bestimmten Zeiten gerade besonders niedrig ist — zum Beispiel nachts wegen geringerer Nachfrage oder bei viel Wind und Sonne — lädst du E-Auto oder Speicher günstig aus dem Netz oder verlagerst deinen Verbrauch sonstiger Geräte (Waschmaschine, Trockner, Geschirrspüler o.ä.) in diese Zeit. Scheint die Sonne, nutzt du deinen eigenen Strom. So ergänzen sich beide Systeme ideal und du zahlst so wenig wie möglich für jede Kilowattstunde.
Welche Größe sollte die Photovoltaikanlage haben?
Möchtest du eine Photovoltaikanlage anschaffen, brauchst du zunächst einen Überblick über deinen Stromverbrauch im Jahr und die verfügbare Dachfläche. Die erzeugte Strommenge hängt zudem von der Leistung der verwendeten Solarmodule ab.
Als Faustregel gilt: Deine PV-Anlage sollte so dimensioniert sein, dass sie theoretisch deinen gesamten jährlichen Stromverbrauch abdecken kann - beispielsweise reicht eine PV-Leistung von 5 kWp für 5.000 kWh Stromverbrauch. Diese Annahme basiert darauf, dass etwa 1.000 kWh Solarstrom pro Jahr aus 1 kWp Anlagenleistung gewonnen werden können.
Die Wahl der Solarmodule hat einen erheblichen Einfluss auf die zu erwartende Energieausbeute. Hast du nur eine begrenzte Dachfläche zur Verfügung, sind leistungsstarke Module empfehlenswert, um das Beste aus der Fläche herauszuholen. Die exakte Größe der PV-Anlage kommt am Ende ganz auf dich, die freie Dachfläche und dein Energieprofil an.

Was ist besser: PV-Anlage mieten oder kaufen?
Es ist längst kein Geheimnis mehr: Eine Photovoltaikanlage zur Miete ist eine mögliche Alternative zum Kauf. Bei der PV-Miete ist alles gut planbar und du bleibst finanziell flexibel. Ab Tag 1 zahlst du nur eine monatliche Miete – idealerweise mit Preisgarantie für die komplette Mietdauer, egal wie sich der Markt entwickelt.
Du genießt alle Vorteile einer Photovoltaikanlage zur festen Mietrate. Und am besten: Du sparst dir laufende Kosten für Betrieb und Reparatur der Anlage sowie Kosten für den Tausch von Komponenten oder teure Finanzierungszinsen. Auch die hohe Anfangsinvestition entfällt komplett.
Die Option auf Kauf gibt's bei vielen Anbietern trotzdem. Bei einigen Anbietern kannst du noch einige Monate nach Vertragsabschluss von der Miete zum Kauf switchen. Bei anderen Anbietern kannst du die Photovoltaikanlage zum Beispiel nach 10 Jahren zum Restwert erwerben. Und nach Ende der Laufzeit hast du die Möglichkeit, deine Anlage einfach kostenlos weiter zu betreiben.
Mit einer Solaranlage zur Miete kannst du deinen Solarstrom aus Sonnenenergie selbst erzeugen, verbrauchen, mit Batteriespeicher speichern oder ins Netz einspeisen. Und musst dich um fast nichts kümmern. Aber auch der Kauf kann sich für dich lohnen, wenn du dich weniger binden möchtest und das Investitionskapital direkt zur Verfügung hast.
4 Tipps: Installation der Photovoltaikanlage.
PV-Anlagen werden auf dem Dach mithilfe einer speziellen Unterkonstruktion montiert. Je nach Dach gibt es unterschiedliche Möglichkeiten per Dachhaken und Schienen oder mit Aufständerung fürs Flachdach. So oder so: Montage und Installation solltest du immer ausgebildeten Profis überlassen. Denn das Ganze ist nicht so easy und die Module sollen auch dem nächsten Sturm standhalten. Mit einer Fachkraft gehst du auf Nummer sicher.
Die Montage der Photovoltaik-Module.
Bei der PV-Anlage auf dem Ziegeldach werden zunächst Dachziegel zurückgeschoben und Haken in die Dachsparren geschraubt. Auf diese Haken montiert der:die Installateur:in Schienen für die Solarmodule. Anschließend werden die Module je nach Art verschraubt, eingehängt oder geklammert. Bei Indach-Systemen fallen die Ziegel ganz weg und stattdessen wird das Solarmodul direkt aufs Dach montiert. Für das Flachdach erfolgt die Montage der Module auf einer einfachen Unterkonstruktion.
Wer installiert Photovoltaikanlagen?
Wie bereits empfohlen, solltest du für die Installation deiner PV-Anlage unbedingt einen Fachbetrieb beauftragen. Dieser übernimmt die Montage der Unterkonstruktion, Module, Kabellage und Anschlüsse. Um die Elektronik kümmert sich ein:e Elektromeister:in. Falls du noch einen alten Stromzähler hast, sorgt dein Netzbetreiber für den Tausch gegen einen modernen Zweirichtungszähler. Und es geht schneller als du denkst: Gute Anbieter brauchen nur ein bis zwei Tage für die Installation.
Auch als Mieter:in zur PV-Anlage.
Grundsätzlich kann jede:r eine Photovoltaikanlage installieren. Bist du Eigentümer:in eines Ein- oder Zweifamilienhauses, kannst die Entscheidung in der Regel eigenständig treffen. Besitzt du eine Wohnung im Mehrfamilienhaus oder wohnst zur Miete, brauchst du die Zustimmung der (Mit-)Eigentümer:innen oder des:der Vermieter:in. Achtung, hier kommt eventuell das Thema Mieterstrom zum Tragen. Einfacher geht's mit einer Photovoltaikanlage für den Balkon.

Neu seit Februar 2025: ZEREZ-Pflicht beachten.
Neben der Anmeldung im Marktstammdatenregister gilt seit dem 1. Februar 2025 eine weitere Pflicht: Du als Anlagenbetreiber:in musst im Betriebszulassungsverfahren die Registrierungsnummer aus dem neuen Zentralen Register für Einheiten- und Komponentenzertifikate (ZEREZ) an deinen Netzbetreiber übermitteln. Das Register digitalisiert und beschleunigt den Netzanschluss. Dein Installationsbetrieb sollte das automatisch übernehmen, frag aber sicherheitshalber danach.
Oder einfach eine Balkon-Photovoltaikanlage?
Balkon-Solaranlagen oder Mini-PV-Anlagen sind kleine Photovoltaikanlagen mit ein oder zwei Solarmodulen. Sie können direkt und unkompliziert an eine Steckdose im Haushalt angeschlossen werden. Die Balkon-Photovoltaikanlage kannst du am einfachsten im Set bestellen - dann sind schon alle Komponenten mit dabei: Solarmodul, Stecker und Kabel, Wechselrichter und Halterung. Sie eignen sich aber nicht nur für den Balkon, sondern auch fürs Garagendach oder deinen Garten.
Ein Balkonkraftwerk ist viel günstiger als die große, netzgekoppelte Schwester fürs Dach. Zwei Module mit etwa 800 Watt erhältst du aktuell im Set mit Zubehör für etwa 300 bis 700 €. Sie erfordern nur eine einfache Befestigung, einen kleinen Wechselrichter, wenige Kabel und einen Stecker für den Anschluss an die Steckdose. Montieren kannst du sie easy selbst. Gute Anbieter liefern dir Montageanleitung und Video gleich mit.
Und: 2024 sind vereinfachte Regeln für Balkonkraftwerke und Mini-PV-Anlagen in Kraft treten. Es reicht jetzt eine einfache Meldung im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur. Außerdem können Privatpersonen Balkon-Photovoltaikanlagen bis zu 800 Watt einfach über die normale Steckdose anschließen können. Praktisch, oder?

Fazit: Eine Photovoltaikanlage lohnt sich 2026 besonders.
Eine Photovoltaikanlage lohnt sich fast immer: Neben der Unabhängigkeit in Sachen Energieversorgung trägst du aktiv zum Klimaschutz bei. Plan aber dennoch etwas Puffer ein, denn die Kosten für eine PV-Anlage beschränken sich nicht nur auf Anschaffung und Installation.
Es gibt regionale Förderangebote, Zuschüsse und zinsgünstige Darlehen von der KfW. Noch eine gute Nachricht: Private Photovoltaikanlagen sind seit 2023 von sämtlichen Steuern befreit. Wer sich 2026 für eine PV-Anlage entscheidet, nimmt noch die feste für 20 Jahre garantierte Einspeisevergütung mit, bevor diese 2027 mutmaßlich abgeschafft wird.
Du möchtest finanziell lieber flexibel bleiben? Mit einer PV-Anlage zur Miete umgehst du einfach die hohe Investition zu Beginn. Außerdem sind die Kosten für Wartung und Instandhaltung gleich mit abgedeckt.
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